Wer wir sind

Die Bewegung wächst und hat sich eine neue Struktur gegeben. Es finden regelmäßige Treffen in Arbeitsgruppen statt, die sich um verschiedene Themen kümmern. In den open calls einmal im Monat informieren wir über aktuelle Entwicklungen. Die Termine werden über den newsletter bekannt gegeben.

Öffentlichkeitsarbeit

Manja Liehr

vom Mädchenkollektiv, social media

https://maedchenkollektiv.de

Mit elf Jahren habe ich erlebt, wie ein politisches Konstrukt zusammenbricht – und verstanden, dass Veränderung immer möglich ist. Spätestens in Momenten tiefgreifender persönlicher Verantwortung – sei es durch eine Schwangerschaft oder andere Erfahrungen – wird spürbar, dass das System, in dem wir leben, nicht zukunftsfähig ist. Wir müssen uns trauen zu träumen, Utopien zu denken – und gemeinsam an einer gerechteren Gesellschaft arbeiten.

Fundraising

Dr. Lena Eckert

Geschäftsführerin und Leiterin des icp – institute for critique and…

www.icp-berlin.orgwww.instagram.com/icp_berlin/

Sorge um- und füreinander ist die Voraussetzung von menschlicher Identität, ohne sie gäbe es uns nicht. Solange Weiblichkeit an Fürsorge gekoppelt ist, wird beides in patriarchalen Strukturen marginalisiert werden. Das muss aufhören! Männer müssen Sorgeverantwortung übernehmen, viele wollen das ja auch.  Dennoch sind Männlichkeitsnormen noch weit davon entfernt, dies umfassend zuzulassen. Die Zentralität von Care-Arbeit für Gesellschaft muss sichtbar werden. Die Kampagne trägt dazu bei, die Überlastung, Erschöpfung, die Vielfalt und auch die Wut von Müttern nach Außen, auf die Straße und in das allgemeine Bewusstsein zu tragen.

Antje Krause

Geschäftsführung Vorsorge- und Reha-Klinik Haus Daheim, Frauengesundheitsaktivistin

www.haus-daheim-kur.de www.instagram.com/hausdaheim

Es ist höchste Zeit, unsere Vision einer gleichberechtigten und vielfältigen Gesellschaft Wirklichkeit werden zu lassen. Mich begeistert vor allem die Kraft, die aus Solidarität, Schwesternschaft und Verbindung entsteht. 100.000 Mütter vor dem Brandenburger Tor – welches Bild könnte unseren unerschütterlichen Willen für echte Veränderung besser ausdrücken?

Organisation der Demo am 09. Mai 20267

Susann Conrad

Vorständin der SelbstHilfeInitiative Alleinerziehender (SHIA) e. V., Landesverband Berlin

www.shia-berlin.de

“Die Kampagne steht für kraftvolle menschliche Werte. Sie ist Raum für die eigene Geschichte als Mensch der versorgt wird und für andere Menschen sorgt. Sie verbindet, weil weder Werte noch Geschichten an Geschlecht, Ethnie oder Alter gebunden sind. Sie gibt Kraft durch neue Allianzen und fördert Kreativität durch die Offenheit und Neugier der Unterstützer*innen. Durch 100.000 Mütter am Brandenburger Tor werden fürsorgende Menschen sichtbar, die häufig im Verborgenden die Basis allen Lebens leisten.”

Irene Pabst

Geschäftsführerin beim Evangelischen Fachverband für Frauengesundheit e.V. (EVA)

eva-frauengesundheit.de

Mütter leisten tagtäglich Unglaubliches für das Funktionieren und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Gleichzeitig sind sie stark von strukturellen Benachteiligungen betroffen. Der Fehler liegt im System. Unbezahlte Carearbeit und Diejenigen, die sie leisten, müssen endlich angemessen wertgeschätzt werden und bessere Rahmenbedingungen bekommen. Dafür gehen wir wieder auf die Straße!

Kerstin Temüpel

Kerstin Tempel

Geschäftsführerin des Bundesverbands der Mütterzentren

www.muetterzentren-bv.de/

Mütter und andere Sorgeverantwortliche werden politisch noch immer zu oft übersehen. Sorgearbeit trägt unsere Gesellschaft, aber sie ist weiterhin ungleich verteilt und zu wenig abgesichert. Das hat Folgen für Gesundheit, Teilhabe und wirtschaftliche Sicherheit.
Mütterzentren sind öffentliche Wohnzimmer. Orte, an denen Mütter, Frauen, Familien und andere Menschen mit Sorgeverantwortung Unterstützung, Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit finden: niedrigschwellig, solidarisch und alltagsnah. Genau deshalb unterstützen wir „100.000 Mütter“.
Die Bewegung bringt auf den Punkt, was wir seit Jahrzehnten erleben und wofür wir uns einsetzen: Sorgearbeit muss sichtbar werden und endlich verlässliche politische Rahmenbedingungen bekommen. Wir stehen für Strukturen, die Sorgeverantwortliche stärken und Sorgearbeit gerecht absichern.

Außerdem tragen viele der Unterstützer*innen die Bewegung weiter an ihren Orten mit.

Initiator*innen

Hier findest Du Informationen über die Initiator*innen der Kampagne und kannst sehen, wer die Kampagne unterstützt. Und Du kannst selbst mit Deinem Verband, Deiner Organisation oder Initiative Unterstützer*in werden.

Evangelischer Fachverband für Frauengesundheit (EVA)

Antje Krause

Geschäftsführung Vorsorge- und Reha-Klinik Haus Daheim, Frauengesundheitsaktivistin

https://www.instagram.com/hausdaheim_/

Es ist höchste Zeit, unsere Vision einer gleichberechtigten und vielfältigen Gesellschaft Wirklichkeit werden zu lassen. Mich begeistert vor allem die Kraft, die aus Solidarität, Schwesternschaft und Verbindung entsteht. 100.000 Mütter vor dem Brandenburger Tor – welches Bild könnte unseren unerschütterlichen Willen für echte Veränderung besser ausdrücken?

Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF)

Dr. Dagmar Hertle

Ärztin, Frauengesundheitsaktivistin, Arbeitskreis Frauengesundheit e.V.

Frauen tragen den Großteil der bezahlten und unbezahlten Care-Arbeit – und die meisten von ihnen sind Mütter. Doch sie erhalten viel zu wenig Unterstützung. Auf der AKF-Tagung 2023 zum Thema Müttergesundheit war klar: Es reicht nicht, das Problem immer wieder zu benennen – es muss sichtbare Veränderungen geben. Aus diesem Drang nach Handlung entstand die Idee, 100.000 Mütter vor dem Brandenburger Tor zu versammeln und ihre Stimmen unüberhörbar zu machen.

Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk

Rebekka Rupprecht

Geschäftsführerin Müttergenesungswerk

https://www.instagram.com/muettergenesungswerk_mgw/

Sorgearbeit geht uns alle an und damit auch die Gesundheit von Müttern und anderen Menschen in Care-Verantwortung. Die Kampagne symbolisiert für mich eine große Gemeinschaft, die dies anerkennt, sich solidarisch zeigt und sich für bessere Rahmenbedingungen stark macht.

Evangelischer Fachverband für Frauengesundheit (EVA)

Delphine Takwi

Referentin für Transkulturellen Dialog und Müttergesundheit im Frauenwerk der Nordkirche

Deutschland ist heute ein interkulturelles Land. In einer solchen Welt ist die Gesundheit der Mütter sehr wichtig.  Müttergesundheit ist direkt mit der Gesundheit des Kindes verbunden: Gesunde Mütter haben eine höhere Wahrscheinlichkeit, gesündere Kinder großzuziehen - das Wohlbefinden der Mütter kann sich über Jahre hinweg auf die körperliche und mentale Gesundheit ihrer Kinder auswirken. Deshalb dürfen wir nicht länger schweigen. Die Zeit ist jetzt da, dass wir aufstehen, rausgehen und deutlich über unsere Probleme und Rechte als Mütter sprechen müssen.

Evangelischer Fachverband für Frauengesundheit (EVA)

Andrea Boyer

Geschäftsführerin Ev. Müttergenesung Württemberg gGmbH

https://www.instagram.com/muettergenesung_wuerttemberg/

Ich bin begeistert, dass sich so viele Organisationen unserer Kampagne anschließen. Es wird Zeit, dass Mütter eine stärkere Lobby bekommen und Gehör finden.

Initiative #MütterMachtPolitik

Sarah Zöllner

Journalistin und Autorin. Gründerin Aktions- und Vernetzungsplattform #MütterMachtPolitik

https://www.instagram.com/muetter_macht_politik/

Mich fasziniert der Vernetzungsgedanke hinter dieser Kampagne! Mütter und Menschen mit Fürsorgeverantwortung müssen in allen gesellschaftlichen Bereichen viel präsenter werden. Nur wenn wir eine kritische Masse erreichen, werden unsere Anliegen gehört und ernst genommen. Mütter gehören in den Vorstand von Unternehmen, in die Leitung öffentlicher Institutionen und in politische Gremien. Das erreichen wir nur gemeinsam, in all unserer Vielfalt. Daher unterstütze ich diese Kampagne!

Evangelischer Fachverband für Frauengesundheit (EVA)

Katrin Schmidt

Vorsitzende des Evangelischen Fachverbands für Frauengesundheit e.V.

https://www.instagram.com/eva_frauengesundheit/

Mich begeistert die Vorstellung, mit einer Masse von Müttern, Frauen, Kindern und Unterstützer*innen mitten in Berlin laut und unüberhörbar unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Es ist an der Zeit: Wir brauchen eine gerechte Verteilung von Sorgearbeit auf alle Geschlechter und gute, unterstützenden Rahmenbedingungen für Mütter und alle, die Sorgearbeit leisten – nicht erst in 30 Jahren, sondern JETZT!

Irene Pabst

Geschäftsführerin beim Evangelischen Fachverband für Frauengesundheit

Mütter leisten tagtäglich Unglaubliches für das Funtkionieren und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Gleichzeitig sind sie stark von strukturellen Benachteiligungen betroffen. Der Fehler liegt im System. Unbezahlte Carearbeit und Diejenigen, die sie leisten, müssen endlich angemessen wertgeschätzt werden und bessere Rahmenbedingungen bekommen. Dafür gehen wir am 10. Mai auf die Straße!

Wer steht hinter der Kampagne?

Evangelischer Fachverband für Frauengesundheit (EVA)

Website

Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk

Website

Arbeitskreis Frauengesundheit (AKF)

Website

Initiative #MütterMachtPolitik

Website