Öffnet in einem neuen Tab

Eindrücke von der Demo 100.000 Mütter am 9. Mai 2026 in Berlin

Wir haben sichtbar gemacht, was sonst übersehen wird. Menschen in Fürsorge sind viele. Und wir sind unterwegs.
Ob migrantisch, queer, Schwarz, Menschen mit Behinderung, ob FLINTA*-Personen mit Care-Verantwortung, working-class Moms, Alleinerziehende, Wahlmütter, leibliche oder emotionale – wir alle zählen.

Uns verbinden: ungleiche Bedingungen, fehlende Zeit, zu wenig Unterstützung – und der tägliche Versuch, Fürsorge, Arbeit und Leben zusammenzuhalten. 
Wir fordern Selbstbestimmung – in Gesundheit, in Familie, in Arbeit, im Leben.
Mutterschaft ist nicht privat.
Sie ist politisch.

Unsere ausführlichen Forderungen finden sich hier:

Mit dabei waren Stimmen und Töne, die bewegen, erinnern, aufrütteln:

  • Manja Liehr und Türkân Deniz-Roggenbuck als Moderator*innen
  • Shereen Adam mit dem „Lied der Mütter”
  • Ela Fischer @maelamaela mit einer Botschaft für Sichtbarkeit und gesellschaftliche Verantwortung
  • Dagmar und Frieda Hertle zu Geburt und Gesundheit
  • Chamah Marzougui zu Perspektiven aus Fürsorge und Alltag ein
  • Ina Kurotschkin zeigte eine performative Auseinandersetzung mit Sichtbarkeit, Verantwortung – und dem Recht, sich fremden Erwartungen zu entziehen
  • Aylin Kuşkaya-Loos zu Care, Arbeit und gesellschaftlicher Realität
  • Franzi Helms und Jo Lücke von der LUA – Carewerkschaft schärften den politischen Fokus auf strukturelle Bedingungen
  • Delia Keller forderte „Kindergeld für alle Kinder”
  • Sandra Carius kam von der #LiegendDemo – ME/CFS sichtbar machen zu uns auf die Bühne
  • Nanda Ben Chaabane – Mutter Anders mit dem Lied: „Ich sing heut zu Ehren jeder Träne, jeder Wut”
  • Ayten Kyazim und BATTAL (Yali) von kolibri. machten Gewalt und gesellschaftliche Verantwortung sichtbar
  • Shila Behjat zu globalen Perspektiven
  • TOSHA setzte einen musikalischen Abschluss

Fotos von Mel Rangel